Eigenschaften und Pflege von Steinteppichen
30 Juli
Der so genannte Steinteppich ist ein technisch anspruchsvoller Fußbodenbelag. Er kann aus unterschiedlichsten Steinen angefertigt werden, wobei sich Steine aus der Natur anbieten. Dort wo im Tagebau Quarzsand gefördert wird, ist in der Regel auch die Produktion von Quarzgranulat ansässig. Quarzgranulat besteht aus kleinen, abgerundeten Steinen, die in jeder beliebigen Farbe eingefärbt werden können. Das Quarzgranulat wird normalerweise nach Durchmessern von ein bis sechs Millimetern sortiert.
Für den Steinteppich wird das Granulat mit Hilfe von spezieller Bindemasse auf einen festen Untergrund aufgebracht. Durch das Aushärten der Bindemasse entsteht ein fester und flacher Natursteinboden. Der hochwertige Bodenbelag ist innerhalb eines Tages belastbar und vermittelt einen hohen Komfort durch ein angenehmes Gehen und Stehen auf diesem Untergrund. In Steinteppich lassen sich verschiedenste Idee umsetzten, da unterschiedliche Farben und Schattierungen eingesetzt werden können. Muster, Firmenlogos oder sonstige farbliche Flächen werden nahtlos zueinander verlegt und bleiben lange erhalten, da Steinteppich nur einem geringen Verschleiß unterliegt. Sowohl im privaten, als auch im gewerblichen Bereich wird durch die individuelle Gestaltung die unverwechselbare Identität des Eigentümers unterstrichen.
Vorteile von Steinteppich
Die Pflege von Steinteppich ist äußerst simpel, da Staubpartikel zuerst am Boden haften bleiben und anschließend durch Staubsaugen entfernt werden können. Auch Fußabdrücke oder andere Verschmutzungen sind nicht Problematisch, da die Reinigung mit einem feuchten Tuch erfolgen kann. Steinteppich kann im Außen und im Innenbereich verlegt werden, da er beispielsweise frostbeständig ist und auch mit einer Fußbodenheizung kombiniert werden kann. Die Struktur dieses speziellen Bodenbelags garantiert einen guten Schutz vor dem Ausrutschen und eine Oberflächenversiegelung gewährleistet ein einheitliches Erscheinungsbild über einen langen Zeitraum hinweg. Steinteppich verfügt über viele weitere Vorteile, wie zum Beispiel eine hohe Langlebigkeit, eine hohe Robustheit, eine hohe Druckfestigkeit und eine hohe Biegfestigkeit.
Die Verlegung von Teppichböden
Vor dem Verlegen des Teppichbodens sollten in jedem Fall eventuell vorhandene Unebenheiten des Untergrunds beseitigt werden. Dies ist zum Beispiel oftmals in Altbauten der Fall, jedoch findet man unebene Böden natürlich auch in anderen Häusern. Durch die Beseitigung der Unebenheiten kann vermieden werden, dass im Teppich später Wellen entstehen, die ein gefährliches Hindernis darstellen können.
Finden sich kleinere Unebenheiten im Untergrund, gibt es diverse Methoden, um den Boden zu glätten, zum Beispiel kann der Boden geschliffen oder gespachtelt werden. Bei besonders kleinen Unebenheiten hilft vielfach schon ein Voranstrich und auch die Verwendung spezieller Spachtelmasse ist möglich. Ist der Untergrund eben, sollten auch Staub und Dreck vor der Verlegung des Teppichbodens vollständig entfernt werden.
Der Untergrund des Teppichs
Besteht der Untergrund des Teppichs aus sandigem oder porösen Estrich, sollte dieser durch Tiefengrund gefestigt werden. Handelt es sich um Gussasphaltestrich sollte Haftgrund aufgetragen werden und bei neuem Anhydridestrich sollte der Boden geschliffen und grundiert werden. Bei starken Unebenheiten im Estrich, kann man diese mit Nivellierspachtelmasse (selbstverlaufender Spachtelmasse) ausgleichen.
Bei Extremfällen können auch Trockenestrichplatten oder Holzspanplatten verwendet werden. Einen Teppich auf einen bereits vorhandenen Teppichboden verlegen, funktioniert nur, wenn der alte Teppich verklebt ist und kein Langhaarteppich ist. Damit der neue Teppichboden nicht verrutscht, muss er mit einem Haftvlies befestigt werden.
Techniken und Materialien
Durch moderne Techniken und Materialien ist in der heutigen Zeit möglich, Fußbodenheizungen in Kombination mit Teppich, Kork oder Laminat zu verwenden. Im Fachhandel werden spezielle Teppiche angeboten, die ausdrücklich für die Verwendung in Kombination mit elektrischen Heizungsanlagen konzipiert worden sind. Bei der Verlegung sollte ein Fachmann zu Rate gezogen werden, da wegen der Fußbodenheizung besondere Anforderungen an den verwendeten Klebstoff gestellt werden müssen.
Bei Kork verhält es sich genauso, wie bei dem Teppichboden. Der Kork muss für die Benutzung zusammen mit Fußbodenheizung ausgelegt sein. Zur Sicherheit sollten immer die jeweilige Herstellerangaben genauestes befolgt werden.
Bei der Kombination von Fußbodenheizungen und Laminatböden ist ebenfalls ein wärmebeständiges Laminat von größter Wichtigkeit. Durch den Dämmstoff kann es allerdings zu einer Verzögerung bei der Aufheizung des Gebäudes kommen.
Diverse Vorteile gegenüber anderen Bodenbelägen
Teppichfliesen sind in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts in Mode gekommen, sind mit der Zeit aber wieder weitestgehend vom Markt verschwunden. Teppichfliesen verfügen allerdings über diverse Vorteile gegenüber anderen Bodenbelägen, was vermutlich maßgeblich dazu beigetragen hat, dass diese besonderen Fliesen wieder häufiger produziert und verkauft werden.
Genau wie Teppich oder Teppichboden, erzeugen Teppichfliesen ein angenehmes Laufgefühl. Des Weiteren geht zum Beispiel Geschirr, das herunter fällt, nicht so schnell zu Bruch. Die Fliesen werden in der Regel in den gleichen Varianten angeboten, wie Teppichböden, meistens in Größen bis zu 500 mal 50o Millimeter. Die Fliesen werden einzeln verlegt, was leicht von der Hand geht und eine Unterseite aus Bitumen, Latex oder Gummi verhindert ein verrutschen.
Schnell austauschbar
Einer der größten Vorteile der Teppichfliesen ist, dass sie schnell einzeln ausgetauscht werden können, z.B. wenn sie stark verschmutzt oder beschädigt sind. Es bietet sich an einige Fliesen auf Vorrat zu kaufen, um den Bodenbelag bei Bedarf sofort ausbessern zu können, zu dem hat man dann auch keine Probleme, wenn die Fliese nicht mehr im Handel erhältlich ist. Des Weiteren können die Teppichfliesen wieder aufgenommen und anderer Stelle neu verlegt werden.
Teppiche sind textile Bodenbeläge. Laut DIN ISO 2424 sind es Erzeugnisse mit einer Nutzschicht aus textilen Faserstoffen, die im Allgemeinen zum Belegen des Fußbodens benutzt werden. Für unterschiedliche Anwendungsbereiche sind auch verschiedene Arten von Teppichböden erhältlich.
Teppichboden:
Als Teppichboden bezeichnet man in der Regel einen textilen Bodenbelag, der den kompletten Boden eines Raumes bedeckt. Diese Teppiche werden auch als Auslegeware bezeichnet.
Teppich:
Unter einem Teppich versteht man einen textilen Bodenbelag mit festgelegter Form und Abmessung.
Läufer:
Ein Läufer ist ein langer und schmaler Teppich, der oft in Fluren zu finden ist. Diese Art wird häufig auf sogenannten „Laufstraßen“ gelegt.
Teppichfliesen:
Als Teppichfliesen bezeichnet man textile Bodenbeläge, die als zusammengesetzte Module den Fußboden eines Raumes bedecken.
Daneben gibt es weitere Einteilungsmöglichkeiten für Teppiche, unter anderem:
Die Herstellungsverfahren:
Webverfahren
Tufting
Nadelvlies
Flockverfahren
Knüpfverfahren
Art der Oberflächenkonstruktion:
Polteppich
Flachteppich
Das Material der Nutzschicht:
Naturfasern
Chemiefasern
Das Einsatzgebiet:
Privatbereiche
Geschäftsbereiche
Teppiche, Läufer oder auch Vorleger sind an den Rändern oft eingefasst oder auch gekettelt und werden oft auch als Sekundärbeläge bezeichnet.