Parkett und Oberflächenbehandlung

Versiegeln mit Lack oder mit Ölen und Wachsen

30 Juli

Die Oberflächenbehandlung von Parkett dient in erster Linie einer hohen Verschleißfestigkeit, aber natürlich auch dem Schutz vor Feuchtigkeit und Schmutz, sowie der Verbesserung des Reinigungsaufwands.

Wichtig für die Wahl der richtigen Oberflächenbehandlung ist vor allem die spätere Nutzung und somit die Beanspruchung des Fußbodens. Grundsätzlich muss man sich zwischen dem Versiegeln mit Lacken oder dem Ölen und Wachsen entscheiden. Diese zwei Arten der Oberflächenbehandlung unterscheiden sich wesentlich voneinander.

Versiegeln mit Lack

Bei einer Versiegelung des Lacks werden die Poren des Holzes gefüllt, wodurch eine feste Verschleißschicht auf der Oberfläche des Bodens entsteht. Dies schützt den Parkettböden vor Kratzern und vor dem eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit. Je höher der Materialverbrauch pro m², desto höher ist die Schichtstärke der Versiegelung, sowie die Haltbarkeit.
Parkettversiegelungen können sich in der chemischen Zusammensetzung, der Verarbeitung und auch in ihren optischen Eigenschaften unterscheiden. In der Regel wird die Versiegelung direkt nach dem Abschleifen des Bodens aufgetragen. Man hat die Wahl zwischen glänzend, halbmatt und matt.

Ist die Versiegelung einmal beschädigt und sei es auch nur an einer bestimmten Stelle, muss zur Ausbesserung der ganze Boden abgeschliffen und neu versiegelt werden.
Durch den Versiegelungslack verringert sich die Rutschsicherheit des Holzbodens enorm, denn die Oberfläche fühlt sich eher nach Kunststoff an und verhält sich auch so.

Öle und Wachse

Durch das Ölen wird das Holz imprägniert, die Poren bleiben offen und die Abriebfestigkeit wird leicht erhöht. Die Oberfläche des Bodens wird fester und somit widerstandsfähiger. Farbe und Struktur des Holzes werden durch das Ölen betont und es entsteht ein seidiger Schimmer auf der Holzoberfläche. Bei den Wachsen gibt es natürliche, halbsynthetische und synthetische Wachse, sie werden häufig in Kombination mit Ölen angeboten.

Alle haben mit Allergien zu kämpfen, doch knapp vor 100 Jahren wurden Allergien hingestellt als eine übersteigerte Reaktion des Organismus auf bestimmte Stoffe, die nur in der Umwelt vorkommen. Heutzutage sind Allergien sehr natürlich, eine auslösende Wirkung wurde bei über 20.000 Stoffen bzw. Substanzen bemerkt. Jeder dritte Europäer zeigt Anzeichen von Allergien: Das zeigt sich an tränenden Augen, laufender Nase, kratzendem Hals oder einer stark geröteten Haut. Die Allergien werden ausgelöst durch Metalle, Waschpulver, spezielle Nahrungsmittel oder auch Blütenpollen.

Am einfachsten wäre es natürlich, wenn man die allergie auslösenden Stoffe von Anfang an meidet, doch dies ist unmöglich. Deshalb kam man auf die Idee, Matratzen oder Oberbetten, die Allergien auslösten, mit entsprechenden Schutzbezügen auszustatten. Staubfänger, die auch in Pflanzen oder offenen Regalen vorkommen, lösen bei Hausstaub-Allergiker auch die schlimmsten Allergien aus.

Laut Ermittlung der Europäischen Lungenstudie steigt die Zahl der Menschen, die chronisch an Asthma erkranken an, da die Feuchtigkeit in Wohnräumen oder die Schimmelbildung in Wohnungen stark zunimmt.

In diversen Foren haben die Menschen die üblichen Parkett- und Laminatböden getestet und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Parkett-und Laminatböden ganz im Gegensatz zum herkömmlichen Teppichboden keine Allergien begünstigen. Andere Menschen waren wiederum der Meinung, dass Teppiche besser als Parkett-und Laminatböden sind und keinerlei Allergien begünstigt haben.

Erst seit kurzem haben sich die Meinungen wieder geändert, als bekannt wurde, dass es Teppiche für Allergiker gibt, die allerdings mit einem entsprechenden TÜV-Siegel „Für Allergiker“ gekennzeichnet wurden. Diese Teppiche sind vollkommen emissionsfrei.

Bei einem Teppich liegt der Vorteil, dass der Staub nicht aufgewirbelt wird, sondern im Teppich bleibt. So können diese allergieauslösenden Partikel nicht mehr eingeatmet werden. Renommierte und ortsansässige Teppichbodenhersteller bieten diesen Teppich mit dem Siegel „ Für Allergiker“ an. Der Kunde hat die Möglichkeit, zwischen ansprechenden Designs, modernen Farben und interessanten Strukturen auszuwählen. Einige Teppichbodenhersteller bieten auf ihren Webseiten eine Vorauswahl in den eignen vier Wänden an: So können Kunden sich beispielsweise virtuell den jeweiligen Bodenbelag im Raum verlegen lassen, um zu schauen, wie dies aussieht.

Allergiker sollten ebenso auf einen Staubsauger bestehen, der das gleiche Siegel wie der Teppich trägt. Dieser Staubsauger sollte dann auch mit einem entsprechenden Mikrofilter und einem rotierenden Bürstvorsatz bestückt sein.
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Bambusparkett ist noch recht unbekannt in Deutschland, wird sich aber aufgrund der positiven Eigenschaften noch weiter durchsetzen. Bambus ist als Parkettboden sehr gut geeignet und hält so einiges an Belastungen aus und ist äußerst robust. So ist dieser Parkettboden eine gute Alternative zu herkömmlichen Parkettböden.

Bambus langlebig

Hervorzuheben ist, dass Bambus äußerst langlebig ist, er sollte aber genauso wie alle anderen Holzbeläge abgeschliffen und oberflächenbehandelt werden. Ansonsten besitzt Bambus-Parkett die gleichen Eigenschaften wie die anderen Parkettböden, ist also auch genauso dick. Eine Oberflächenbehandlung ist jedoch nur notwendig, wenn es sich nicht um Fertigparkett handelt.

Versiegelung des Parkettbodens mit Lack

Von Experten wird empfohlen, eine Versiegelung des Parkettbodens mit Lack vornehmen zu lassen, so sieht der Boden auch langfristig noch wunderschön, fein und natürlich aus. Gegen Verformungen durch zu hohe Absätze ist der Fußbodenbelag gut gefeit, also äußerst widerstandsfähig.

Hat die Luftfeuchtigkeit Einfluß auf Fußboden?

Unterschiede in der Luftfeuchtigkeit haben keinerlei Einfluss auf die Haltbarkeit und das Aussehen der Fußböden. Bambusparkettboden wird auch in Badezimmern verlegt, was bei anderen Parkettsorten niemals gehen würde.

Farbtöne beim Bambus-Parkett

Es gibt verschiedene Farbtöne beim Bambus Parkett: Neben den hellen Farbtönen des Fußbodenbelages kann durch eine entsprechende Ölung ein dunkler Fußbodenbelag geschaffen werden.

Bambus für jede Fußbodenheizung geeignet

Der Bambus-Parkettboden ist für jede Fußbodenheizung geeignet und fußwärmer als Holzparkett. Des Weiteren ist der Fußbodenbelag frei von Harzen und Gerbsäuren, unempfindlich gegen Schimmel und Ungeziefer, sowie frei von giftigen und toxischen Stoffen.

Bambusparkett erwerben

Bambusparkett wird von ortsansässigen Händlern und Unternehmen angeboten und kann entweder über das Internet oder direkt vor Ort erworben werden.

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Eine Laminat-Versiegelung wäre an feuchten Stellen oder den Fugen notwendig, die den Bodenbelag aufquellen lassen. Tatsache ist, dass eine großflächige Versiegelung auf der Oberfläche nachträglich nicht mehr möglich ist. Es handelt sich schließlich um bedruckten Kunststoff, bei dem die Imprägnierungen erst einziehen müssten. Man sollte sofort beim Verlegen direktes Laminat oder Holzleim in die Nut und Feder streichen, damit die Kanten verschlossen werden. Fugen können jederzeit problemlos abgedichtet werden.

Vorteil beim Laminatboden

Der Vorteil beim Laminatboden ist, dass er zwar zu erschwinglichen Preisen angeboten wird, jedoch nicht so lange haltbar ist. Durch seine Beschaffenheit hat Laminat eine eigene Schutzschicht (Kunststoff trifft auf Sperrholz), die dafür sorgt, dass Kratzer ihr vorerst nichts anhaben kann. Trifft jedoch Wasser auf die Zwischenräume, so quillt das Holz, das unter dem Kunststoff liegt, auf.

Was Hausbesitzer wissen sollten

Haustierbesitzer sollten also wissen, dass sie Laminat nicht versiegeln können, um den Fußboden vor Kratzern zu schützen. Eine Alternative wäre, im Haus einen Parkettboden zu verlegen. Laminat hat keine Poren und auch kein Hausmittel der Welt kann deshalb die Böden nachträglich versiegeln. Die Oberfläche vorübergehend zu schützen, mag keine schlechte Idee sein, aber es ist keine Dauerlösung. Einzig allein kann man die Fugen gegen Wasser unempfindlich machen.

Was sollte man vor dem Kauf eines Laminatbodens bedenken?

Man sollte vor dem Kauf eines Laminatbodens auf eine hohe Nutzungsklasse und eine hohe Abriebfestigkeit des Bodens Wert legen. Der Laminatboden ist meist schon vor dem Kauf versiegelt worden.

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Parkettboden ist nicht nur auf Kreuzfahrtschiffen ein beliebter Bodenbelag auf Deck, sondern auch in Räumlichkeiten wie dem Badezimmer. Es ist einfach ein schönes Gefühl, auf einem angenehmen Fußboden barfuß zu laufen. Doch viele werden sich jetzt mit Sicherheit fragen, wie man Parkettboden an der feuchtesten Stelle verlegen kann, wo doch Parkett in Sachen Feuchtigkeit sehr empfindlich ist.

Richtiges Holz für Parkettboden auswählen

Ganz einfach- Sie müssen nur das richtige Holz für den Parkettboden auswählen, wie beispielsweise Teakholz, Merbau, Jatoba, Eiche, Bernsteineiche und Achateiche. Diese Holzarten wurden vorbehandelt und trotzen somit der Feuchtigkeit bzw. quellen nicht auf. Eins lässt sich aber gesagt sein – auch diese Holzarten quellen auf, wenn die Wassertropfen bzw. Spritzer nicht sofort abgetrocknet werden. Haben Sie Kinder müssen Sie diese zur Ordnung rufen, da Kinder nun mal gerne die Bude nassspritzen. Eine andere Alternative wäre, sich für einen anderen Bodenbelag wie Fliesen zu entscheiden. Buche ist als Holzart aber definitiv nicht geeignet – die Böden quellen leichter auf.

Parkettboden nicht selber verlegen

Parkettboden sollte man nicht selber, sondern von einem Fachmann verlegen lassen. Dieser kann die Bodenbeläge wesentlich sorgfältiger verlegen, so dass alle Ecken und Kanten passen. Das Badezimmer sollte man vom Fachmann mit Öl versiegeln lassen, da Wasser durch die kleinsten Risse unter der Versiegelung eindringen kann. Die Randfugen werden mit Kittmasse abgedichtet, damit nicht so leicht Wasser in die Böden eindringen kann. Die Oberflächenbehandlung bzw. die Feuchträume sollten öfters mal mit einem Reinigungsmittel behandelt werden.

Parkettboden langfristig haltbar machen

Man kann sehr viel für den Parkettboden tun, in dem man nach jedem Duschen lüftet und den Boden anschließend einölt. So ist gewährleistet, dass der Parkettboden auch langfristig hält.

Parkettboden in kleinen Badezimmern nicht sehr sinnvoll

Noch ein kleiner Tipp: In kleinen Badezimmern ist ein Parkettboden nicht sehr sinnvoll, da die auftretenden Schwaden des Wasserdampfes dort vermehrt vorhanden sind und dem Parkett durch die Feuchtigkeit mehr Schaden zufügen, wie bei einem größeren Badezimmer.

Parkett wird normalerweise aneinander gelegt und verleimt, das muss beim Klickparkett nicht gemacht werden. Auch Laien sind in der Lage durch das Klick-System sauber und schnell und vor allem ohne Werkzeug, das Parkett zu verlegen. Auch hier sollte man vor dem Kauf eines Klickparketts auf die Qualität achten, so dass eine lange Haltbarkeit gewährt ist.

Was man vor dem Verlegen beachten sollte

Damit sich das Parkett abklimatisieren kann, sollte man das Parkett 48 Stunden lang erst mal liegen lassen, indem man es aus den Paketen nimmt. Der Boden, der auf dem Parkett verlegt wird, sollte eine reine, saubere und ebene Fläche aufweisen. Kork, Filz oder eine Schaumfolie sind hervorragend dazu geeignet, als Trittschalldämmung zu dienen. Oft wird vergessen eine Trittschalldämmung beim gewöhnlichen Parkett einzubauen, was sich nachträglich als Fehler herausstellen kann. Beim Klickparkett ist diese Trittschalldämmung schon vorhanden und muss nicht extra verlegt werden.

So verlegt man Klickparkett

Zuerst werden die Längsfedern der ersten Parkettreihe mit Hilfe einer Säge entfernt. Die abgeschnittene Seite verlegt man in Richtung der Wand, wobei das erste Stück ca. 50 cm lang sein sollte. Das nächste ausgemessene, zugeschnittene Stück wird direkt an das erste gelegt. Arbeiten Sie sich nach rechts vor, indem Sie die nächst gelegene Paneele leicht anheben und einklicken. Arbeiten Sie mit einer Richtlatte, um ungerade Kanten bei der Verlegung zu vermeiden.

Man sollte immer in einer linken Ecke des Raumes anfangen, da der Boden schließlich Platz braucht, um arbeiten zu können. Ansonsten kann es zu Verwerfungen des Bodens kommen. Man sollte ebenso immer einen gewissen Abstand zwischen Wand und Parkettboden schaffen (10-15 mm). Rastkeile (im Handel erhältlich) werden eingesetzt, um den Wandabstand zu wahren.

Man sollte die erste Reihe ausmessen, um den Zuschnitt zu vereinfachen, indem man ein neues Paneel an das alte legt und dementsprechend kürzt. Das gekürzte Stück wird nun zuerst in der nächsten Reihe gelegt, um einen „wilden Verband“ zu bekommen, der optisch viel schöner wirkt. Damit auf der anderen Seite die Feder und die Nut ineinander greifen können, sollten die Schnittkanten der Paneele hin gelegt werden. Die Paneele müssen in den nächsten Reihen an das Nut-Feder-System angelegt und verschlossen werden. Mit einem Hammer und Schlagschutz verbindet man die Paneele vorsichtig miteinander. Wurde der Parkettboden verlegt, so sollte man nicht vergessen, die entsprechenden Sockelleisten zu verlegen.

Mit Klötzchen repariert man den Spalt an der Wand, da sich die unfertige Fläche immer wieder verschiebt. Das Klötzchen sollte niemals breiter als das Klickparkett sein.

Vorteil von KLickparkett

Der Vorteil an dem Klickparkett ist der, dass der Boden sich leicht und sauber verlegen lässt. So kommen auch Laien ohne fachmännische Hilfe aus. Hervorzuheben ist noch, dass die Montage völlig leimlos vonstatten geht, da üblicherweise der Leim seine klebrigen Flecken auf dem Boden hinterlässt.

Welche Nachteile gibt es beim Verlegen von Klickparkett?

Der Nachteil ist, dass sich Klickparkett nicht an Heizungen oder anderen Festeinbauten verlegen lässt. Zudem ist es für Laien nicht einfach, die Paneele im richtigen Winkel anzulegen. Da sich das Material ausdehnen kann und Platz benötigt, sollte auch eine Dehnungsfuge beim Klickparkett nicht vergessen werden.

Boden entfernen?

Möchte man den Boden entfernen, so ist das problemlos möglich, ohne Schweiß und zusätzlich verbundener, schwerer Arbeit.