Laminatboden pflegen

Pflege von Laminatböden

30 Juli

Laminatboden pflegenLaminatboden zu pflegen gestaltet sich in den meisten Fällen als relativ unproblematisch. Laminat wird aus dem regenerativen Naturbaustoff Holz produziert, weshalb es keinesfalls zu nass gereinigt werden sollte.
Stattdessen ist es ausreichend, das Laminat nur leicht feucht abzuwischen.
Das Wasser sollte nicht durch die Fugen unter den Boden gelangen, da sich der Laminatboden sonst heben kann.

Im Internet und im Fachhandel finden sich zahlreiche verschiedene Arten von Reinigungsmitteln, die speziell für Laminatböden entwickelt wurden. Durch die richtige Pflege des Laminats kann der Boden versiegelt werden und in der Regel ergibt sich auch ein schöner Glanz. Viele der Reinigungsmittel sorgen auch dafür, dass dem Verschleiß des Bodens vorgebeugt wird.

Damit Kratzer im Laminat vermieden werden, sollte der Boden, durch den Einsatz eines Staubsaugers oder Besens, von Staub und Schmutz befreit werden, bevor Reinigungsflüssigkeiten angewendet werden. Die meisten Reinigungsmittel müssen nach einem bestimmten Verhältnis mit Wasser vermischt werden. Angaben dazu finden sich Auf oder in der Verpackung des jeweiligen Produkts. Die Herstellerangaben über das Verhältnis von Wasser und Reiniger sollten in jedem Fall beachtet werden.

Der Deckel der Reinigungsflüssigkeiten dient vielfach dem Abmessen des Konzentrats. Als alternative kann auch normales Spülmittel für die Pflege des Laminatbodens eingesetzt werden. Das schadet dem Boden normalerweise nicht, kann aber zur Sicherheit erst an unauffälliger Stelle ausprobiert werden. Reinigungsmittel mit Schleifpartikeln, wie z.B. Scheuermilch, sollten nicht zur Anwendung kommen, um Kratzer zu verhindern.

Laminat auf Teppich verlegen

Unterschiedliche Untergründe

Laminat kann auf unterschiedlichen Untergründen verlegt werden, was praktisch sein kann, wenn ein schon vorhandener Bodenbelag nach Möglichkeit an Ort und Stelle verbleiben soll. Isr zum Beispiel ein Teppichboden in einem Raum verlegt, kann das Laminat unter Umständen einfach darüber gelegt werden.

Der Teppichboden sollte allerdings keine größeren Löcher haben oder zu abgenutzt bzw. zu uneben sein. Wenn der bestehende Bodenbelag nicht eben genug ist, muss der Boden erst geglättet werden, bevor das Laminat richtig verlegt werden kann. Mit etwas Fachkenntnis über die nötige Technik kann das Laminat relativ schnell und einfach verarbeitet werden, sofern die entsprechenden Werkzeuge zur Verfügung stehen.

Beim kürzen der einzelnen Bretter des Laminatbodens muss berücksichtigt werden, dass der Bodenbelag ausreichende Dehnungsfugen benötigt. Ohne Dehnungsfuge könnte sich das Laminat bei Erwärmung nicht ausdehnen und würde sich, wegen der entstehenden Spannungen, aufwerfen.

Laminatboden sollte in Verbindung mit einer Trittschalldämmung genutzt werden, unabhängig davon, ob sich Teppich oder auch Estrich darunter befindet. Die Trittschalldämmung besteht häufig aus dünnem Kunststoffschaum oder Naturdämmstoffen und kann zwischen dem Teppichboden und dem Laminat eingesetzt werden. Die Trittschalldämmung ist in vielen Fällen mit einer so genannten Dampfsperre ausgestattet, die Feuchtigkeit abhalten soll.

Alle haben mit Allergien zu kämpfen, doch knapp vor 100 Jahren wurden Allergien hingestellt als eine übersteigerte Reaktion des Organismus auf bestimmte Stoffe, die nur in der Umwelt vorkommen. Heutzutage sind Allergien sehr natürlich, eine auslösende Wirkung wurde bei über 20.000 Stoffen bzw. Substanzen bemerkt. Jeder dritte Europäer zeigt Anzeichen von Allergien: Das zeigt sich an tränenden Augen, laufender Nase, kratzendem Hals oder einer stark geröteten Haut. Die Allergien werden ausgelöst durch Metalle, Waschpulver, spezielle Nahrungsmittel oder auch Blütenpollen.

Am einfachsten wäre es natürlich, wenn man die allergie auslösenden Stoffe von Anfang an meidet, doch dies ist unmöglich. Deshalb kam man auf die Idee, Matratzen oder Oberbetten, die Allergien auslösten, mit entsprechenden Schutzbezügen auszustatten. Staubfänger, die auch in Pflanzen oder offenen Regalen vorkommen, lösen bei Hausstaub-Allergiker auch die schlimmsten Allergien aus.

Laut Ermittlung der Europäischen Lungenstudie steigt die Zahl der Menschen, die chronisch an Asthma erkranken an, da die Feuchtigkeit in Wohnräumen oder die Schimmelbildung in Wohnungen stark zunimmt.

In diversen Foren haben die Menschen die üblichen Parkett- und Laminatböden getestet und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Parkett-und Laminatböden ganz im Gegensatz zum herkömmlichen Teppichboden keine Allergien begünstigen. Andere Menschen waren wiederum der Meinung, dass Teppiche besser als Parkett-und Laminatböden sind und keinerlei Allergien begünstigt haben.

Erst seit kurzem haben sich die Meinungen wieder geändert, als bekannt wurde, dass es Teppiche für Allergiker gibt, die allerdings mit einem entsprechenden TÜV-Siegel „Für Allergiker“ gekennzeichnet wurden. Diese Teppiche sind vollkommen emissionsfrei.

Bei einem Teppich liegt der Vorteil, dass der Staub nicht aufgewirbelt wird, sondern im Teppich bleibt. So können diese allergieauslösenden Partikel nicht mehr eingeatmet werden. Renommierte und ortsansässige Teppichbodenhersteller bieten diesen Teppich mit dem Siegel „ Für Allergiker“ an. Der Kunde hat die Möglichkeit, zwischen ansprechenden Designs, modernen Farben und interessanten Strukturen auszuwählen. Einige Teppichbodenhersteller bieten auf ihren Webseiten eine Vorauswahl in den eignen vier Wänden an: So können Kunden sich beispielsweise virtuell den jeweiligen Bodenbelag im Raum verlegen lassen, um zu schauen, wie dies aussieht.

Allergiker sollten ebenso auf einen Staubsauger bestehen, der das gleiche Siegel wie der Teppich trägt. Dieser Staubsauger sollte dann auch mit einem entsprechenden Mikrofilter und einem rotierenden Bürstvorsatz bestückt sein.
.