Fertigparkett

Fertigparkett als Bodenbelag

30 Juli

Fertigparkett als BodenbelagFertigparkett besteht aus mehreren Schichten, die miteinander verklebt sind. Die Nutzschicht von Fertigparkett wird in den meisten Fällen aus aus Massivholz bzw. Hartholz hergestellt.

Beim Fertigparkett ist die Nutzschicht in der Regel zwei bis vier Millimeter dick und mit einer Trägerplatte aus einem Nadelholz verbunden. Unter der Trägerplatte können sich unterschiedliche Schichten befinden, wie zum Beispiel eine Trittschalldämmung.

Wenn Fertigparkett schwimmend verlegt wird, wird meistens ein Parkett mit so genanntem Klick-System verwendet. Durch das einfache Klick-System wird es möglich, komplette Räume schnell und effektiv mit dem gewünschten Bodenbelag auslegen zu können. Ein Fertigparkettboden mit Klick-System verfügt ab Werk über eine entsprechende Oberflächenbehandlung, weshalb der Boden unmittelbar nach dem Verlegen betreten werden kann. Auf Grund der Klick-Verbindung ist es leicht den Parkettboden wieder aufzunehmen und an anderer Stelle wieder auszulegen, der Bodenbelag kann also mehrfach genutzt werden.
Gegenüber dem klassischen Massivparkett hat Fertigparkett den Vorteil, dass es zum Beispiel als Landhausdiele oder Schiffsboden verlegt werden kann, was natürlich wesentlich schneller geht, als die Verlegung von vielen kleinen Stäben.

TrittschalldämmungBevor eine Trittschalldämmung verlegt wird, sollte der jeweilige Untergrund gründlich gereinigt werden, da Unebenheiten später Probleme verursachen, wenn der eigentliche Bodenbelag eingesetzt werden soll. Auf den sauberen Fußboden werden einzelne Bahnen oder Platten der Trittschalldämmung gelegt. Die einzelnen Teile der Dämmung sollten unbedingt Stoß an Stoß liegen, ohne dass die Ränder übereinander liegen.

Der Untergrund muss zudem vollständig mit der Trittschalldämmung ausgelegt werden, da sonst so genannte Schallbrücken entstehen können. Nachdem der Boden mit der Dämmung versehen wurde, können die Ränder mit einem geeigneten Klebeband aneinander geklebt werden. Dadurch entsteht eine einheitliche Ebene, auf der das Parkett oder der Laminatboden verlegt werden kann (Herstellerangaben beachten).

Bodenbelag auf der Fußbodenheizung

Anschaffung einer Fußbodenheizung

Plant man die Anschaffung einer Fußbodenheizung oder auch die Erneuerung eines Bodens, der auf einem Heizestrich verlegt werden soll, gibt es einiges zu beachten.
Nicht jeder Bodenbelag ist auf die Nutzung mit einer Fußbodenheizung, gemäß DIN 4725 und DIN 44576, ausgelegt. In der Regel findet man auf der Verpackung von Bodenbelägen, die für die Verlegung auf einer Fußbodenheizung geeignet sind, ein entsprechendes Piktogramm, mit einer geschlängelten Linie über der drei Pfeile sind, die nach oben zeigen.

Eine große Rolle für die Effizienz der Heizung spielen vor allem das Material und die Materialstärke des Bodenbelags. Bei einem dickeren Bodenbelag ist auch der Wärmedurchlasswiderstand höher. Je niedriger dieser Wärmedurchlasswiderstand ausfällt, desto günstiger ist es für die Wärmeabgabe.

Bei den verschiedenen Materialien zeigen sich auch Unterschiede in der Wärmeleitfähigkeit, je größer dieser Wert, desto besser kann die Wärme durch den Bodenbelag hindurch.