Verlegemuster von Parkettböden

Typische Verlegemuster von Parkett

30 Juli

Ein Parkettboden besteht aus vielen kleinen Holzstücken, die auf unterschiedliche Weise verlegt werden können. Zu den typischen Verlegemustern von Parkett zählen beispielsweise:

Fischgräten →
Bei diesem Muster stehen die Enden der Parketthölzer im rechten Winkel zueinander, so dass ein V entsteht. Der Boden hat eine klare Richtung und wirkt dynamisch.

Fischgräten Verlegemuster

Würfel Verlegemuster

← Würfelmuster
Beim Würfelmuster werden mehrere kleine Parketthölzer zu einem Quadrat zusammengelegt. Die Hölzer sind Länger als Breit, so können es zum Beispiel fünf Hölzer sein, die nebeneinander so Breit sind wie eines Lang. Diese Würfel werden dann abwechselnd mit längs und quer ausgerichteten Hölzern verlegt. Das Würfelmuster kann auch diagonal verlegt werden.


Schiffsboden / regelmäßiger Verband →
Bei diesem Muster liegen die Hölzer längs hintereinander und mit einem Versatz nebeneinander.
Bei einem Schiffsboden entsteht wenig Verschnitt, was sich natürlich positiv auf den Preis auswirkt.

Schiffsboden im regelmaessigen Verband

Flechtmuster

← Flechtmuster
Das Flechtmuster erinnert an einen geflochtenen Korb. Hier umschließen jeweils drei gleiche Parkettriemchen diagonal ein kleines Quadrat von allen vier Seiten.


altdeutscher Verband / gerader Verband mit Querstäben →
Bei diesem Muster werden zwei horizontal angeordnete und gleich lange Parketthölzer von einem vertikal verlaufenden Parketthölzchen begrenzt. Die vertikal verlegten Parketthölzer sind hier in der Regel doppelt so breit wie die horizontal verlegten.

Verlegemuster Altdeutscher-Verband

Bambusparkett ist noch recht unbekannt in Deutschland, wird sich aber aufgrund der positiven Eigenschaften noch weiter durchsetzen. Bambus ist als Parkettboden sehr gut geeignet und hält so einiges an Belastungen aus und ist äußerst robust. So ist dieser Parkettboden eine gute Alternative zu herkömmlichen Parkettböden.

Bambus langlebig

Hervorzuheben ist, dass Bambus äußerst langlebig ist, er sollte aber genauso wie alle anderen Holzbeläge abgeschliffen und oberflächenbehandelt werden. Ansonsten besitzt Bambus-Parkett die gleichen Eigenschaften wie die anderen Parkettböden, ist also auch genauso dick. Eine Oberflächenbehandlung ist jedoch nur notwendig, wenn es sich nicht um Fertigparkett handelt.

Versiegelung des Parkettbodens mit Lack

Von Experten wird empfohlen, eine Versiegelung des Parkettbodens mit Lack vornehmen zu lassen, so sieht der Boden auch langfristig noch wunderschön, fein und natürlich aus. Gegen Verformungen durch zu hohe Absätze ist der Fußbodenbelag gut gefeit, also äußerst widerstandsfähig.

Hat die Luftfeuchtigkeit Einfluß auf Fußboden?

Unterschiede in der Luftfeuchtigkeit haben keinerlei Einfluss auf die Haltbarkeit und das Aussehen der Fußböden. Bambusparkettboden wird auch in Badezimmern verlegt, was bei anderen Parkettsorten niemals gehen würde.

Farbtöne beim Bambus-Parkett

Es gibt verschiedene Farbtöne beim Bambus Parkett: Neben den hellen Farbtönen des Fußbodenbelages kann durch eine entsprechende Ölung ein dunkler Fußbodenbelag geschaffen werden.

Bambus für jede Fußbodenheizung geeignet

Der Bambus-Parkettboden ist für jede Fußbodenheizung geeignet und fußwärmer als Holzparkett. Des Weiteren ist der Fußbodenbelag frei von Harzen und Gerbsäuren, unempfindlich gegen Schimmel und Ungeziefer, sowie frei von giftigen und toxischen Stoffen.

Bambusparkett erwerben

Bambusparkett wird von ortsansässigen Händlern und Unternehmen angeboten und kann entweder über das Internet oder direkt vor Ort erworben werden.

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Parkett schleifen ist sehr sinnvoll, wenn der Parkettboden seinen ursprünglichen Glanz verloren hat und wieder zu neuem Leben erweckt werden soll.

Parkettböden haben eine Lebensdauer von 30 Jahren, doch durch Kratzer, Macken und Feuchtigkeit verlieren die Parkettböden ihr schönes Aussehen in kürzester Zeit. Natürlich zeigen sich Abnutzungserscheinungen nach 30 Jahren bei den Parkettböden. Die Böden kann man von einem Fachmann schleifen lassen oder die Arbeit selber durchführen. Am besten ist es allerdings, die Böden direkt nach dem Verlegen vom Fachmann schleifen zu lassen. Nicht jeder ist dafür gemacht, die Arbeit selber durchzuführen, dafür braucht man schon eine handwerkliche Begabung bzw. handwerkliches Geschick.

Wie oft sollte man den Parkettboden renovieren?

Das hängt immer von der Dicke des Echtholzes ab, denn auch Parkett hat bezüglich Renovierung seine Grenzen. Die meisten Parkettbodenbesitzer werden behaupten, dass beim Parkett schleifen nur die alte Lack- oder Ölschicht abgeschliffen wird und sonst nichts. Da täuschen sich die Kunden aber ganz gewaltig, es werden ca. 0,5 mm Holz abgeschliffen.

Welche Ausrüstung braucht man für das Schleifen?

– Fußbodenschleifmaschine mit Schleifhülsen
– Randschleifer mit Schleifscheiben
– Flächenschleifmaschine mit Schleifscheiben
– Dreiecksschleifer mit Schleifmittel
– Staubsauger
– Hammer
– Senkstift
– Gehörschutz, Staubmaske, Knieschoner
– Fugenkittlösung für Massivparkett

Welche Vorbereitungen sollten vor dem Schleifen getroffen werden?

1) Sagen Sie ihren Nachbarn, wann Sie schleifen wollen, da der Schleifvorgang viel Lärm verursacht.
2) Der Raum in dem geschliffen wird, sollte möglichst leer sein. Räumen Sie alle Möbel und unnützen Dinge im Raum, die den Schleifvorgang stören könnten, heraus.
3) Bei alten Dielenböden sollten Sie die Nägel mit einem Senkstift versenken. Ansonsten könnte es passieren, dass die Schleifwalze der Fußbodenschleifmaschine Schaden nimmt.
4) Befestigen Sie ein grobes Schleifband an der Schleifmaschine. Stellen Sie die Maschine auf die höchste Druckstufe ein und legen Sie das Papier richtig ein.
5) Türen zu Räumen, die nicht geschliffen werden, sollten zum Fußboden mit Klebeband befestigt werden. So kann kein Staub eindringen.

Der Schleifvorgang

Zuerst sollten alle Unebenheiten im Holz beseitigt werden. Das Bedienen der Schleifmaschine ist nicht einfach, man braucht dafür eine gewisse Übung. Erst wenn man die Vorwärtsbewegung durchgeführt hat, darf die Schleifwalze auf den Boden gesetzt werden. Die Walze darf erst dann wieder angehoben werden, bevor das Ende der Schleifbahn erreicht wurde. Wenn man die Walze nicht rechtzeitig anhebt, entstehen scheußliche Dellen im Fußboden, die auch mit der Maschine nicht mehr entfernt werden können.

Der Grundschliff

Der Grundschliff wird mit einer 24er Körnung durchgeführt, damit kann man alle Überstände und Farbreste entfernen.

Körnung 36

Wenn noch etwas übrig sein sollte von den Farbresten, kann man auch eine 36-Körnung auf den Boden anwenden. Nach dem Schleifvorgang sollte man die Böden mit einem Staubsauger gründlich reinigen. Kleiner Tipp: Damit die Absaugleistung der Schleifmaschine nicht nachlässt, sollte man den Staubsack entleeren, wenn dieser ein Drittel voll ist. Den Schleifstaub sollte man besser in einem Staubsack im Freien aufbewahren, da der Schleifstaub sich leicht entzünden kann.

Körnung 60

Die Körnung 60 wird dazu verwendet, den Boden zu ebnen. Während des Schleifvorganges können Risse und Fugen auf dem Boden entstehen. Diese Mängel können aber durch entsprechende Mittel wie Fugenkitt und Schleifstaub behoben werden.

Körnung 100

Die Körnung 100 oder 120 verwendet man dazu, den Boden zu glätten.

Worauf man beim Schleifen achten sollte

Beim Schleifen sollte man darauf acht geben, dass man die nächste Spur auf dem Boden eine halbe Walzenbreite versetzt anfängt. Die Geschwindigkeit des Schleifens sollte niemals verändert werden. Unerwünschte Vertiefungen und Brandflecken, wie oben erwähnt, entstehen ebenso, wenn Sie mit der Maschine einfach stehen bleiben. Deshalb: immer in Bewegung bleiben.

Ränder und Ecken schleifen

Nicht alle Schleifmaschinen eignen sich, um Ränder und Ecken zu schleifen. Dafür benötigt man Tellerrandschleifer. Die Flächenschleifmaschine ist gut dafür geeignet, um möglichst nah an den Wänden entlang zu schleifen. Die Ecken kann man mit einem Dreiecksschleifer sehr gut nach bearbeiten.

Nach dem Schleifen

Wenn Sie die Arbeiten erledigt haben, saugen Sie die Böden noch einmal mit einem Staubsauger durch. So bleiben keine Staubschichten auf den Böden übrig.

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Laminat

Der Bodenbelag Laminat

laminatLaminat besteht aus mehreren, miteinander verbundenen Schichten, wie der hauchdünnen Dekorschicht und der äußerst abriebfesten Melaminharzschicht. Die bedruckte Dekorschicht wird mit der Melaminharzschicht versiegelt, da der Laminatboden auf diese Weise sehr robust wird. Unter der Dekorschicht befinden sich meistens verdichtete Trägerplatten als Unterbau. Unter den Trägerplatten befindet sich eine feuchtigkeitsgeschützte Rückseite.

Laminat eignet sich sehr gut für Renovierungen, da der Bodenbelag schon mit einer sehr geringen Aufbauhöhe, von nur sechs Millimetern, erhältlich ist.
Beim Kauf von Laminat sollte nicht nur der Preis eine Rolle spielen, da hochwertige Laminatböden vielfach auch höhere Kosten verursachen. Wie Fertigparkett wird auch Laminat schwimmend verlegt, und damit eine problemlose Montage gewährleistet werden kann, müssen beispielsweise Nut und Feder passgenau gefertigt worden sein. Auch die Abriebfestigkeit der Oberfläche des Bodenbelages ist wichtig, insbesondere in Räumen, wo der Boden stark beansprucht wird.
Klick-Laminate können leimlos verlegt werden, da die Paneele einfach ineinander gesteckt werden. Dadurch kann das Laminat abmontiert und wiederverwendet werden.

Der Dielenboden gehört zu den ältesten Formen des Holzbodens und wird auch Schiffs-oder Riemboden genannt. Der Boden besteht aus massiven Holzbohlen und unterscheidet sich vom Parkett durch die großformatigen Holzelemente, die auch Dielen genannt werden. Früher schnitt man die Dielen aus der Mitte der Holzstämme mit der Hand, das übernahmen ab 1850 die Holzsägemaschinen.

Der Unterschied zwischen Lang-und Kurzdielen

Es gibt zwei Sorten von Dielen: die Lang- und Kurzdielen. Während die Langdielen an zwei Seiten gespundet sind, haben Kurzdielen eine zusätzliche Spundung (Verbindung zwischen Nut und Feder). Die Kurzdielen sind aufgrund ihrer Länge einfacher handzuhaben als Langdielen.

Welche Dielenböden gibt es?

Es gibt unterschiedliche Dielen, die aus verschiedenen Holzsorten gefertigt werden, beispielsweise Bambus- und Eichendielen, wobei die Eichendielen am beliebtesten sind. Besonders schön sehen die Dielen aus, die ihre Farbtöne aufgrund des Sonnenlichts verändern. Des Weiteren sind auch die sogenannten Landhausdielen bekannt. Bei diesen Dielen sitzt ein Blatt, auch Massivholzplatte genannt, auf dem Trägermaterial aus Holz.

Vorteile

Der Vorteil an Dielenböden ist, das sie sehr hygienisch, pflegeleicht, langlebig, abschleifbar, feuchtregulierend sind und eine gute Wärmedämmung besitzen. Da das Holz arbeitet können Fugen und Risse in den Dielen entstehen.

Nachteile

Der Nachteil an den Dielenböden ist, dass sie Schall-und Trittgeräusche übertragen, aufwändig zu verlegen sind und für den Nassbereich nicht geeignet sind. Für die Fußbodenheizung sind Dielenböden auch nur bedingt geeignet.

Vorbeugungsmaßnahmen

Damit der Dielenboden nicht quillt, sollte man eine PE-Folie installieren. Empfehlenswert wäre es, wenn man den Boden direkt mit Lack versiegelt, um eventuellen Schäden vorzubeugen. Auf Dauer kann man dem jedoch nicht entgegenwirken, da Holz nun mal im Laufe der Zeit das Aussehen verändert und sich bei hoher Beanspruchung auch verformen bzw. reißen kann.

Dielenböden pflegen

Schmutz und Dreck kann man schnell mit einem Staubsauger entfernen lassen. Besonders hartnäckige Flecken kann man mit einem nebelfeuchtem Wischtuch auf den Pelz rücken. Die Dielen sollte man ebenso wachsen, da sich Massivholz gelegentlich abreibt. Natürlich kann man die Dielenböden auch restaurieren, indem man sie abschleift und mit Öl und Lasur nachbehandelt. So erhält der Dielenboden eine Frischkur.

Eine Laminat-Versiegelung wäre an feuchten Stellen oder den Fugen notwendig, die den Bodenbelag aufquellen lassen. Tatsache ist, dass eine großflächige Versiegelung auf der Oberfläche nachträglich nicht mehr möglich ist. Es handelt sich schließlich um bedruckten Kunststoff, bei dem die Imprägnierungen erst einziehen müssten. Man sollte sofort beim Verlegen direktes Laminat oder Holzleim in die Nut und Feder streichen, damit die Kanten verschlossen werden. Fugen können jederzeit problemlos abgedichtet werden.

Vorteil beim Laminatboden

Der Vorteil beim Laminatboden ist, dass er zwar zu erschwinglichen Preisen angeboten wird, jedoch nicht so lange haltbar ist. Durch seine Beschaffenheit hat Laminat eine eigene Schutzschicht (Kunststoff trifft auf Sperrholz), die dafür sorgt, dass Kratzer ihr vorerst nichts anhaben kann. Trifft jedoch Wasser auf die Zwischenräume, so quillt das Holz, das unter dem Kunststoff liegt, auf.

Was Hausbesitzer wissen sollten

Haustierbesitzer sollten also wissen, dass sie Laminat nicht versiegeln können, um den Fußboden vor Kratzern zu schützen. Eine Alternative wäre, im Haus einen Parkettboden zu verlegen. Laminat hat keine Poren und auch kein Hausmittel der Welt kann deshalb die Böden nachträglich versiegeln. Die Oberfläche vorübergehend zu schützen, mag keine schlechte Idee sein, aber es ist keine Dauerlösung. Einzig allein kann man die Fugen gegen Wasser unempfindlich machen.

Was sollte man vor dem Kauf eines Laminatbodens bedenken?

Man sollte vor dem Kauf eines Laminatbodens auf eine hohe Nutzungsklasse und eine hohe Abriebfestigkeit des Bodens Wert legen. Der Laminatboden ist meist schon vor dem Kauf versiegelt worden.

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Parkettboden ist nicht nur auf Kreuzfahrtschiffen ein beliebter Bodenbelag auf Deck, sondern auch in Räumlichkeiten wie dem Badezimmer. Es ist einfach ein schönes Gefühl, auf einem angenehmen Fußboden barfuß zu laufen. Doch viele werden sich jetzt mit Sicherheit fragen, wie man Parkettboden an der feuchtesten Stelle verlegen kann, wo doch Parkett in Sachen Feuchtigkeit sehr empfindlich ist.

Richtiges Holz für Parkettboden auswählen

Ganz einfach- Sie müssen nur das richtige Holz für den Parkettboden auswählen, wie beispielsweise Teakholz, Merbau, Jatoba, Eiche, Bernsteineiche und Achateiche. Diese Holzarten wurden vorbehandelt und trotzen somit der Feuchtigkeit bzw. quellen nicht auf. Eins lässt sich aber gesagt sein – auch diese Holzarten quellen auf, wenn die Wassertropfen bzw. Spritzer nicht sofort abgetrocknet werden. Haben Sie Kinder müssen Sie diese zur Ordnung rufen, da Kinder nun mal gerne die Bude nassspritzen. Eine andere Alternative wäre, sich für einen anderen Bodenbelag wie Fliesen zu entscheiden. Buche ist als Holzart aber definitiv nicht geeignet – die Böden quellen leichter auf.

Parkettboden nicht selber verlegen

Parkettboden sollte man nicht selber, sondern von einem Fachmann verlegen lassen. Dieser kann die Bodenbeläge wesentlich sorgfältiger verlegen, so dass alle Ecken und Kanten passen. Das Badezimmer sollte man vom Fachmann mit Öl versiegeln lassen, da Wasser durch die kleinsten Risse unter der Versiegelung eindringen kann. Die Randfugen werden mit Kittmasse abgedichtet, damit nicht so leicht Wasser in die Böden eindringen kann. Die Oberflächenbehandlung bzw. die Feuchträume sollten öfters mal mit einem Reinigungsmittel behandelt werden.

Parkettboden langfristig haltbar machen

Man kann sehr viel für den Parkettboden tun, in dem man nach jedem Duschen lüftet und den Boden anschließend einölt. So ist gewährleistet, dass der Parkettboden auch langfristig hält.

Parkettboden in kleinen Badezimmern nicht sehr sinnvoll

Noch ein kleiner Tipp: In kleinen Badezimmern ist ein Parkettboden nicht sehr sinnvoll, da die auftretenden Schwaden des Wasserdampfes dort vermehrt vorhanden sind und dem Parkett durch die Feuchtigkeit mehr Schaden zufügen, wie bei einem größeren Badezimmer.

Parkett wird normalerweise aneinander gelegt und verleimt, das muss beim Klickparkett nicht gemacht werden. Auch Laien sind in der Lage durch das Klick-System sauber und schnell und vor allem ohne Werkzeug, das Parkett zu verlegen. Auch hier sollte man vor dem Kauf eines Klickparketts auf die Qualität achten, so dass eine lange Haltbarkeit gewährt ist.

Was man vor dem Verlegen beachten sollte

Damit sich das Parkett abklimatisieren kann, sollte man das Parkett 48 Stunden lang erst mal liegen lassen, indem man es aus den Paketen nimmt. Der Boden, der auf dem Parkett verlegt wird, sollte eine reine, saubere und ebene Fläche aufweisen. Kork, Filz oder eine Schaumfolie sind hervorragend dazu geeignet, als Trittschalldämmung zu dienen. Oft wird vergessen eine Trittschalldämmung beim gewöhnlichen Parkett einzubauen, was sich nachträglich als Fehler herausstellen kann. Beim Klickparkett ist diese Trittschalldämmung schon vorhanden und muss nicht extra verlegt werden.

So verlegt man Klickparkett

Zuerst werden die Längsfedern der ersten Parkettreihe mit Hilfe einer Säge entfernt. Die abgeschnittene Seite verlegt man in Richtung der Wand, wobei das erste Stück ca. 50 cm lang sein sollte. Das nächste ausgemessene, zugeschnittene Stück wird direkt an das erste gelegt. Arbeiten Sie sich nach rechts vor, indem Sie die nächst gelegene Paneele leicht anheben und einklicken. Arbeiten Sie mit einer Richtlatte, um ungerade Kanten bei der Verlegung zu vermeiden.

Man sollte immer in einer linken Ecke des Raumes anfangen, da der Boden schließlich Platz braucht, um arbeiten zu können. Ansonsten kann es zu Verwerfungen des Bodens kommen. Man sollte ebenso immer einen gewissen Abstand zwischen Wand und Parkettboden schaffen (10-15 mm). Rastkeile (im Handel erhältlich) werden eingesetzt, um den Wandabstand zu wahren.

Man sollte die erste Reihe ausmessen, um den Zuschnitt zu vereinfachen, indem man ein neues Paneel an das alte legt und dementsprechend kürzt. Das gekürzte Stück wird nun zuerst in der nächsten Reihe gelegt, um einen „wilden Verband“ zu bekommen, der optisch viel schöner wirkt. Damit auf der anderen Seite die Feder und die Nut ineinander greifen können, sollten die Schnittkanten der Paneele hin gelegt werden. Die Paneele müssen in den nächsten Reihen an das Nut-Feder-System angelegt und verschlossen werden. Mit einem Hammer und Schlagschutz verbindet man die Paneele vorsichtig miteinander. Wurde der Parkettboden verlegt, so sollte man nicht vergessen, die entsprechenden Sockelleisten zu verlegen.

Mit Klötzchen repariert man den Spalt an der Wand, da sich die unfertige Fläche immer wieder verschiebt. Das Klötzchen sollte niemals breiter als das Klickparkett sein.

Vorteil von KLickparkett

Der Vorteil an dem Klickparkett ist der, dass der Boden sich leicht und sauber verlegen lässt. So kommen auch Laien ohne fachmännische Hilfe aus. Hervorzuheben ist noch, dass die Montage völlig leimlos vonstatten geht, da üblicherweise der Leim seine klebrigen Flecken auf dem Boden hinterlässt.

Welche Nachteile gibt es beim Verlegen von Klickparkett?

Der Nachteil ist, dass sich Klickparkett nicht an Heizungen oder anderen Festeinbauten verlegen lässt. Zudem ist es für Laien nicht einfach, die Paneele im richtigen Winkel anzulegen. Da sich das Material ausdehnen kann und Platz benötigt, sollte auch eine Dehnungsfuge beim Klickparkett nicht vergessen werden.

Boden entfernen?

Möchte man den Boden entfernen, so ist das problemlos möglich, ohne Schweiß und zusätzlich verbundener, schwerer Arbeit.